Freitag, 5. September 2014
Worte, Sätze, Wiederholende Geschichten....
Was hat mich heute bewegt? Nichts, wie immer, aber eine Veröffentlichung gehört zu meiner selbstauferlegten Pflicht. Gut, nicht immer, aber immer öfter, täglich etwas schreiben.
Nun schaue ich täglich bei Google+ vorbei und da stört mich eine Person, nur ein Gesicht im Kästchen und das obligatorische Hinzufügen. Warum bleibt der Mann aus Indien immer oben bei den ersten Beiträgen stehen, rückt nicht nach unten. Versteh ich nicht, er kann mir doch Folgen, warum muss ich immer Opfer sein. Vielleicht wurde mein Account gehackt? Wow, bin ich wichtig, könnte ihn ja mal anklicken und dann? All meine unwichtigen Beiträge, Fotos und Mails werden? Oh, was denn, wie denn, warum eigentlich Ich? Gut, nein nicht gut, dummerweise hat sich dieses Gesicht in mein Gedächtnis eingebrannt, ist ja bei jedem Aufrufen der Beiträge penetrant sichtbar. Google, bitte entfernen, kann nichts damit anfangen! Kleiner Aufreger am Rande, ach ja, bitte auch keine hässliche, Dilettanten Kunstwerke mehr, sie sind nervig und beleidigen mein ästhetisches Auge. Bitte, jeder hat das Recht auf Veröffentlichung, aber bitte nicht bei meinen anderen mehr oder weniger interessanten Beiträge, denen ich gerne folge. Mal abgesehen von den Hirnrissigen Kommentaren einiger User, jeder so wie es ihn glücklich macht, versuche mich in Toleranz, nehme es müde hin. Andererseits, wenn die Langeweile in eine tiefe Litanei übergeht lese ich die Kommentare und schon regt sich das Gemüt, entwickelt kurze Anzeichen von Lebendigkeit.
Das Leben kann manchmal schön sein, besonders wenn die Sonne milde lächelnd ihre Wärme in die kalte Wohnung abgibt. Leider wird es zu früh Dunkel, der Blick hinaus bleibt leer. Ab und an erhaschen die Augen das Licht vorbeifahrender Scheinwerfer, mehr nicht. Ein Lichtblick, der Flachbildschirm und sein enormer Stromverbrauch, der wiederum verursacht Kopfschmerzen und die Frage nach den Kosten und deren Finanzierung dringt kurzzeitig ins Gedächtnis um dann schnell von den mehr oder weniger öden Spielfilmen abgelenkt zu werden.
Das Leben ist schön, manchmal, selten, ab und an hier mal dort, alle paar Wochen. Positives Denken kann das Sterben hinauszögern, vorausgesetzt die Gesundheit denkt positiv. Das Leben ist so schön und die Nachrichten erscheinen in einem so rosigen Licht. Oh und der Kühlschrank voller Leckereien macht glücklich, so unbeschreiblich fröhlich bis zum Platzen des Völlegefühls eines rundlichen Bäuchleins.
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