Freitag, 29. August 2014

Der Stellvertreter Krieg


Ich habe es geahnt, es ist geschehen, ich sehe es, ich höre es, möchte es nicht glauben, aber es scheint 
wahr zu sein. Außerirdische Mächte kämpfen auf unserer geliebten Mutter Erde den Kampf wider die Vernunft. Um zu verstehen, ist eine gründliche Analyse unumgänglich. Warum führen sie in menschlichen Körpern einen Stellvertreter Krieg? Keine Ahnung, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Was sich feststellen lässt, ist die perfekteTransformation in den menschlichen Körper. Allerdings hapert es mit der Übersetzung menschlichen Denkens in die Begriffswelt dieser Außerirdischen Mächte. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, sind halt Außerirdische, hinlänglich bekannt aus den gängigen Blockbuster Kinofilmen. Nun ist aus Fantasie Realität geworden. Ach, unglaubwürdig? Vielleicht, Wie war das vor einiger Zeit,  als ein grelles Licht am Tag, ein Komet oder etwas ähnliches, in den Tiefen Russlands erschien und in der Wildnis verschwand. Dank der Videoüberwachung, fasst jeder Russe hat eine Kamera an der Windschutzscheibe seines Autos zu kleben, haben wir von diesem Ereignis Kenntnis erhalten, waren via Bildschirm dabei. Das erinnerte mich an den russischen Schriftsteller, der in seiner Roman Trilogie über Außerirdischen Wesen schrieb, die in den Tiefen der Tundra in einem Eisklumpen aus dem Weltall strandeten und bei Kontakt mit Auserwählten Menschen von diesen Besitz nahmen, indem sie das kalte Herz zerspringen ließen. So oder so ähnlich verlief der Plot, habe es nicht mehr ganz so in der Erinnerung, weil drei Bücher doch auf Dauer sehr mühsam, dröge, langweilig, zu lesen waren. Alles Fiktion, ja, aber die heutige Situation, das Handeln und Auftreten einiger Herrschenden, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben, lassen nur den einen Schluss zu, sie wurden von Außerirdischen gekapert. Wie gesagt, es mangelt ihnen am menschlichen Verständnis, deshalb die Disharmonie der Einschätzung von gegebenen Situationen. Wir können nur hoffen, dass sie nicht lernfähig sind, denn nur so werden wir sie entlarven und die Menschheit vor dem Untergang bewahren. Die Hoffnung stirbt zuletzt, ein altes Sprichwort, das sicherlich, wohlweislich der Gewissheit einer Vorahnung vom Untergang getroffen wurde. 
Wie es scheint, hat sich auch weiter südlich eine Außerirdische Spezis mit einer Schreckensherrschaft ausgebreitet. Oh je, was wird sein, wenn es zwei verfeindet körperlose Wesen sind, die hier auf der guten, alten, sauberen Mutter Erde ihren Krieg in menschlichen Körpern austragen. Wer weiß, vielleicht trieben sie durchs Weltall und wie der Zufall so spielte, entdeckten sie unseren schönen blauen Planeten. Endlich, die Gelegenheit ergreifend,  ihren uralten Zwist in körperlicher Form austragen zu können, nahmen sie von Menschen besitzt. So oder so könnte es gewesen sein. Oh Gott, egal wie oder was, für uns sieht es nicht rosig aus. 

Dienstag, 26. August 2014

Die Öffentlichkeit einer unbedeutenden Person

Jeden Tag einen Beitrag erstellen,  jeden Tag, auf den Inhalt kommt es nicht an, liest eh niemand. Spielt überhaupt keine Rolle, ist total unwichtig, Hauptsache Aktionismus, ein Hauch von Kreativität ohne Inhalt. Befinde mich im Trend, die Leere gehört der Kultur. Wer bin ich, eine Frage ohne Antwort. Ist total unwichtig. Ich blogge also bin ich, nur wer bin ich? Total unwichtig, die Welt ist voller total unwichtiger Menschen. Wir sind die Mehrheit, nur niemand nimmt uns wahr. Total unwichtig, denn im Web gibt sich jeder der Illusion von Wichtigkeit hin, das zeichnet die menschliche Existenz im 21. Jahrhundert aus. Ich blogge, also gehöre Ich dazu, Ich, Ich, Ich...... Wahnsinn diese Erkenntnisse im Zeichen eines vermeintlich klaren Denkens.
Übrigens vielen Dank an die Wohnungsbaugesellschaft für die Inbetriebnahme der Heizung. Leider kann sie meinerseits aus finanziellen Gründen nicht in Anspruch genommen werden, die Steuerzahlung lastet schwer auf mein ach so arg gebeuteltes Gemüt. Eine ungewohnte Last, von der ich Jahrelang befreit war. Warum das heute nun anders sein soll, entzieht sich meiner intellektuellen Auffassungsgabe. Andererseits, wer hat heutzutage keine Schulden, lebt sich doch ganz ungeniert. Mein Kredo: "Die Würze der Depression ist ein positives Denken. " Zusammen sind sie unschlagbar, kostenlos schwebt die Psyche über den alltäglichen Dingen, die das Überleben sichern. Mit vollem Bewusstsein trotze ich der Last der Steuern, patriotisch, wie ich nun mal bin, zahle ich hiermit, in aller Öffentlichkeit bekundend, gerne Steuern, vorausgesetzt die Bank gibt mir Kredit, geht wohl nur mit Überziehungskredit.
Ups, jetzt ist es öffentlich für immer gespeichert. Ich liebe diese vermeintliche Wichtigkeit, es ist öffentlich.

Samstag, 23. August 2014

Weltschmerz im Würgegriff der Wahrheit



Oh je, befinde mich im Würgegriff. Habe zu viele Nachrichten konsumiert, die mein Wohlgefühl stören. Was ist Wahrheit fragt müde der Verstand, eine Antwort bleibt aus, schwimmt im Nachrichtendschungel, sucht verzweifelt einen Anhaltspunkt der unauffindbar im Weltgetümmel treibt. Was soll ich schreiben, keine Wut in Sicht, das ist das phlegmatische Gewusel, das ist die Depression. Wirklich, ist das die Wahrheit, die ultimative richtige Wahrheit mit Namen Weltschmerz? Eine Entscheidung, eine Meinung zum Geschehen, könnte ein Weg aus dem Gefühlsblues  sein. Bin ich Politikerin? Nein, gut, geht mich alles nichts an, schaue lieber einen Horrorfilm an. Wieso Horrorfilm, wenn die Nachrichten doch viel gruseliger sind. Oh je, das Reimen gelang auch schon besser, ist wohl einer Müdigkeit geschuldet, die schon schlafen gegangen ist. Was wollte ich eigentlich sagen? Was war da nochmal? Ach ja, hätte gerne einen Standpunkt, nur ist es schwierig im liegen zu stehen.

Donnerstag, 21. August 2014

Das inhaltsleere Wort



Da liegt es nun und kann nicht mehr, ist zwischen die Räder der Zivilisation gekommen. Hat die Stärke unterschätzt, die es nun zerquetscht. 
Heute hier und morgen dort, lauert der Tod an jedem Ort. Einzig im Internet tötet nur das Wort. In Freiheit geboren, von Frevlern beschmutzt, in Vielzahl benutzt, verliert der Inhalt jedwede Bedeutung, verkommt zum Palaver, dem Gipfel des Geschwafels.















Dienstag, 19. August 2014

Angriff der Ballone

Hilfe, mein W-LAN funktioniert nicht, merkwürdig, es zeigt an aber lädt nicht hoch. Welch ein Pech, welch ein Glück, es gibt die Simkarte. Wer blockiert meine W-LAN Leitung? Der Feind schwebt im Ballon über dem Haus und surft unentwegt auf meiner Leitung. Es ist nicht nur ein Ballon, es könnten viele sein. Wie verrückt Bloggern sie auf meiner Leitung und ich? Kann keine unanständige oder harmlose Beiträge empfangen. Gibt es noch andere Möglichkeiten, ein technischer Defekt im WWW. Sabotage, ein Angriff auf alle Blogger, überall Störungen, zu viele  Internet Surfer in Millionen von Ballonen hacken die User weltweit. Angriff auf Google, auf seine Machtposition, Abgriff auf Amazon wegen Knebelverträge, überall dort wo eine Machtansammlung die harmlosen Internetnutzer drangsaliert, blockieren die Ballonfahrer W-LAN Zugänge. Hach,  meine Simkarte und ich halten die Stellung.
Die Enttäuschung groß, die Aufregung so lebendig, kein erregender Angriff weder zulande, Unterwasser  oder aus der Luft, nur ein schnöder DSL Zusammenbruch. Schade, ist das Kümmern  um Behebung doch sehr lästig, Aktivitäten dieser Art gehören nicht zu meinen Favoriten. 
Endlich, es ist vollbracht, der ungehinderte Zugang wieder hergestellt, kurz Router ausschalten und wieder hochfahren. Warum stehe ich mit der Technik so auf Kriegsfuß?

Donnerstag, 14. August 2014

Der tägliche Wahnsinn



Heute ist nicht gestern, heute ist überhaupt nichts los. Gestern war Kino und heute? Es fehlt die Perspektive auf irgendetwas, dass ist ein Problem der Wahrnehmung. Kein Urlaub in Sicht, nicht morgen, übermorgen oder an einem anderen Tag. Urlaub existiert überhaupt nicht. Den ganzen Tag im Internet surfen bringt's auch nicht. All die Kommentare, die Fotos, die hochgeladen werden, alles wie gehabt, kommt mir so bekannt vor. Einzig die im englischsprachigen Raum üben, Dank des Mangels an Kenntnis, einen gewissen Reiz aus, eine Motivation das Englische zu entwickeln. Wenigsten ein kleiner Hoffnungsschimmer auf Verbesserung der Fremdsprache, aber wofür, wenn kein Urlaub in Sicht? Die Tragik einer gescheiterten Person ohne Hoffnung auf Urlaub. Das kommt davon wenn der tägliche Wahnsinn nur im Häuslichen Bereich stattfindet. Als sogenannte Sehfrau, ohne finanzielle Mitte, dem Seh- Shoppen zu frönen, also nur gucken nicht kaufen, ist das ein jämmerlicher Ersatz für Urlaub. Morgen ist schon wieder Freitag und das Wochenende nah, so nah, viel zu nah all die Wochentage. Wie kommt man da heraus? Lesen, lesen, lesen...,die Bücher stapeln sich auf der Couch. Malen, malen, malen...., das letzte Portrait wartet auf Vollendung. Mit der Kamera totes Getier suchen auf Wald und Flur, auf Straßen oder Gehwegen. Eigentlich könnte jeder Tag der Wiederholung mit Aktionen in sinnvolles Handeln verwandelt werden, nur für wen oder was lohnt der Aufwand?

Montag, 11. August 2014

Die neue Kunst der Kopflosen

Der spekulative Realismus und seine Verbindung zur Post-Internet-Art. Kurz zitiert was darunter zu verstehen ist: Es gibt eine Welt unabhängig vom Menschen ( was für eine neue Erkenntnis ); es gibt Dinge, die vor dem Menschen existierten und die von ihm weder beobachtet noch beurteilt werden können. Das Kunstwerk hat kein kritisches Potenzial. Dem gegenüber steht die spekulativ-poetische Ontologie, das sichtbar machen der Unmöglichkeit einer Deutungshoheit von Kunst. Klingt gut, denn nur aus dem Nichts könnte etwas wirklich Neues entstehen. Es müssen lediglich zwei gegensätzliche, sich anziehende Elemente aufeinandertreffen und verschmelzen.  Wie oder was müssen wir dem Unterbewusstsein überlassen, denn es scheint mehr zu wissen als der Verstand. Kunst das visuelle Denken des Unterbewusstsein. Jetzt verstehe ich warum mich die Unendlichkeit des Universum so fasziniert. All die Bilder von Hubble, diese nicht zu fassende Größe der Existenz allen Lebens. Wie klein und unbedeutend wir doch sind und Kunst ist der Zeitvertreib des denkenden Menschen, der in der heutigen Zeit seinen Verstand in die Sphären der Unendlichkeit verbannt hat. Kultur ist immer der Zeitgeist einer Gesellschaft durch die Jahrhunderte hindurch. Im Grunde genommen haben wir alle mehr oder weniger aufgehört mit dem Verstand zu Denken und das Unterbewusstsein hat sich in die Untiefen
des Nirwana verabschiedet. Das Ende oder der Neuanfang vom Menschsein?



Freitag, 8. August 2014

Im Zug der Zeit



Da liegt sie nun und kann nicht mehr, übrig nur ein Rest im Schotterbett der Gleise. 
Hat den Kopf verloren, der vom Zug der Zeit getrennt im Irgendwo daniederliegt. 
Schöne heile Welt, wo ist dein Humor geblieben, deine Leichtigkeit des Seins. 
Das Lachen ist im Hals stecken geblieben, verschluckt vom Schrecken der Zeit.

Was tun fragt der Verstand und schaut nach Links, nach Rechts, nach Oben, nach Unten, 
eine Antwort ist nicht zu finden. 
Hoffnung gibt vielleicht die Erinnerung, doch auch dort nur Schweigen.


Donnerstag, 7. August 2014

Bloggern oder nicht Bloggern




Ach, könnte ich doch fliegen, mit dem Segelschiff in die Weiten des Universums. Leider nur ein Traum, geboren aus der Langeweile. Wiederholung ist mein Credo, etwas anderes steht nicht zur Verfügung. Was soll ich noch sagen, nichts. 
Nein, nein, so geht das nicht, kommt nicht infrage, einfach kneifen vor dem zu bearbeitenden Blog. Die Motivation, gleich null. Erfolg haben oder nicht ist kein Motor der den Blog zum Laufen bringt. Was soll ich sagen? Nichts! All die Fragen über den Erfolg durch was? Uninteressant, langweilig die Blogs über ultimative Tipps die Erfolg suggerieren. Die Fülle an Themen, die Masse der Blogger, wieviel davon wird wirklich verfolgt, gelesen. Nein, es geht nicht darum beliebt zu sein, etwas Aufmerksamkeit, das reicht für das Leben auf der Couch vor dem Flachbildschirm, der unentwegt über Grausamkeiten berichtet, über Hilflosigkeit der Opfer, die universell und doch so unendlich weit, weit entfernt sind. Der Verlust steht den Opfern ins Gesicht geschrieben. Welch ein Verlust plagt meine müde Seele, ist es doch nur die Langeweile die nach Aufregung giert. Das Leben ist hart obwohl die Couch weich, was soll ich schreiben? Nichts kann mich schrecken, nicht einmal das Nichts.




Samstag, 2. August 2014

Der Stress der Langeweile



Die Langeweile, das auferlegte Nichtstun führt zum Stress, weil Körper und Geist nach Beschäftigung gieren je mehr Freizeit vorhanden ist. Das ist eine Tatsache, also welche Art der Beschäftigung verschafft Freiheit? Bloggern, Auseinandersetzung mit der Unzulänglichkeit der eigenen Fähigkeiten im Umgang mit der Technik zur Gestaltung der Blogs. Diese Form von Stress ist positiv besetzt mit Gefühlsregungen, die gegen jedwede Langeweile anstinken. Hab ich eine Wut, weil die Umsetzung nicht so klappt wie ich es will! Leider hat dieser Stress den Nachteil, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen kann. Tief durchatmen und auf andere Beschäftigungen umsteigen. Wenn da nicht der innere Schweinehund wäre, der gerade im Nichtstun seine vollkommene Befriedigung findet. Fortsetzung folgt, ganz bestimmt. Vielleicht kommt die Lust auf Tätigkeiten beim Malen, hm, da liegen noch zwei unvollendete Arbeiten von "The Beauty and the Beast" mindestens seit vier oder fünf Monaten, schlummern sie im Regal. Es wäre an der Zeit, sie gehören in die Mappe zu den anderen. Auf ein Neues, was immer es verheißen mag.