Donnerstag, 30. April 2015
Hexennacht
In der Nacht zum ersten Mai versammeln sich die Hexen auf dem Blocksberg und ich bin nicht dabei. Tanz in den Mai, ach wäre das SCHÖN. Nichts von dem werde ich tun, nichts, weil ich vom Wetterbericht abhängig bin. Nun sitze ich auf der Couch, schau aufs Tablett den Wetterbericht an. Eine Regenfront droht, streife einen flüchtigen Blick durchs Fenster, wo mich die Sonnenstrahlen blenden. Verflucht, warum kann ich nicht zaubern. Bin nur eine Frau ohne die Aura einer Hexe, schade. Regen oder kein Regen, wo liegt die Wahrheit? Wetterbericht oder Blick in die Freiheit. Die Entscheidung trifft der InnereSchweinehund. Frau bleibt liegen und schmachtet dem Flachbildschirm an. Die Bequemlichkeit siegt über die Kontrolle der Entscheidung. Die Erkenntnis tut gar nicht weh, Langeweile lässt sich mit viel Süßem, Chips und kleinen Schnittchen genießen. Verstehe die Frauen nicht, die sich jeglichen Genuss am Essen entziehen um die Kontrolle über den schlanken Körper zu haben. Was teilen Sie der Öffentlichkeit dadurch mit? Durchsetzungsfähigkeit? Nein, eher die einzige Möglichkeit etwas zu beherrschen, den eigenen Körper, hoffentlich sind sie dadurch keine Spaßbremsen. Eh, was geht mich das an, nichts. Aber das schlechte Gewissen, so faul auf der Couch zu liegen und sich der völligen Untätigkeit des Körpers hinzugeben und diese dann mit viel Esssen zu kompensieren, dass ist auch keine gesunde Alternative. Fazit: so hat ein jeder seine kleinen, großen Probleme. P.S. Dies gilt nur für uns gesättigten Menschen. Oh, da kommt mir ein Gedanke: vielleicht wollen diese dürren Frauen durch Essensentzug spüren, wie sich der Hunger in der Welt anfühlt.
Montag, 27. April 2015
Bla, Bla, Bla Gedanken zu Ostern
Ostern, warum die Kälte, der Regen, die Sonne, etwas Wärme? Nun, wir haben April und nach altem Glauben macht er was er will. Der Klimawandel wird trotzdem nicht aufzuhalten sein, eine unumstößliche Tatsache, sowie das Osterfest jährlich von vielen gefeiert wird, egal ob aus religiöser oder aus liebgewordener Tradition. Erkältung bleibt bei diesen Wetterkapriolen nicht aus, obwohl, ich glaube dies geschieht unabhängig vom Wetter, Viren und Bakterien lieben es sich ungeniert zu verbreiten. Sie nutzen jegliche Möglichkeiten um zuzuschlagen, besonders sind Kitas und Schulen ideale Orte der Vermehrung. Im Krankenhaus haben sich weit aus gefährlichere Keime breit gemacht. Das Leben ist so gefährlich wie eh und je, trotz der vielen technischen Fortschritte. Alles wie gehabt, wir sind empört, verwundert, eigentlich sollte es heute weniger gefährlich für die Zivilisation sein, weniger Hunger, weniger Kriege, weniger Krankheiten und und und. Pustekuchen, die Geißeln der Menschheit gehen mit der Zeit. Was sagen die Statistiken dazu? Überbevölkerung durch bessere Lebensbedingungen oder schafft die Natur mittels Anpassung der Gefahren einen Ausgleich? Möglich wäre es, aber was wird sein, wenn der Mensch die Natur durch vermeintliche Beherrschung unwiederbringlich zerstört?
Ach, Ostern und noch keine Schokohasen und Schokoeier besorgt, geschweige denn einen Kuchen gebacken. Warum backen, wenn es doch Tiefkühltorten gibt. Also auf, auf und eine Entscheidung treffen, egal ob Schnupfen, ob Bakterien und Viren, wo auch immer, können auch im Süßen oder im Fleisch sein, oh je in Hühnereiern.
Fröhliche Ostern
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