Donnerstag, 26. November 2015
Die Freiheit des Friedens ist unantastbar
Was nun, Entscheidungen stehen an, die eigentlich niemand treffen will. Frieden bestimmt unser Gutes Leben, Krieg steht dem entgegen. Verantwortung gegenüber den Bürgern sollte an erster Stelle stehen. Nur wie sie umsetzen, wenn der Terror dem entgegen steht, weil er wie eine Qualle seine giftigen Fäden über die Länder zieht. Der Terror lässt sich bekämpfen, aber das wird nur unter vielen Opfern zum Ziel führen. Die Freiheit zu verteidigen wird mit dem Blut der Opfer bezahlt werden, so scheint es. Ein Dialog hat keine Chance, denn wer sich rühmt dem Tod näher zustehen als dem Leben, will möglichst viele mit sich ziehen. Da kommen die Flüchtlinge in der Hoffnung auf ein friedliches Leben, da werden sie vom Terror eingeholt. Ein Terror, den die Rechten gierig aufgreifen um auch zurück zu schlagen. Dazwischen die Zivilgesellschaft, auf ein Miteinander eingestimmt, dass von gegenseitigen Respekt geprägt, nichts von kriegerischem Handeln hält. Aber was nun, kann die globale Weltgemeinschaft gemeinsam dieses Problem lösen, obwohl die Interessen unterschiedlicher nicht sein können. Gibt es eine politische Strategie?
Dienstag, 24. November 2015
Der Wille und sein Geist
Wir sind was wir sind, nur scheinen die wenigsten darüber nachzudenken. Wer bin ich, eine von vielen in einer Welt der Masse von Menschen, die gegenüber der Mehrheit von Masse, bequem leben dürfen. Darüberhinaus gibt es eine sehr reiche Minderheit des Luxus des Augenblicks, denn nichts scheint endgültig, außer das Leben in Armut. Der Tod steht unumgänglich hinter dem Leben, egal, wie es geführt wird. Leben bedeutet immer im Kampf mit dem Leben zu stehen. Die Globalisierung versteckt sich hinter den Auseinandersetzungen vieler Konflikte. Wer führt die Fäden, wer steuert den Prozess der Entwicklungen, wohin werden sie führen? Die Macht der Lobbyisten der globalen Konzerne, die Märkte der Aktien, die mehr Finanzen versprechen als jede Realwirtschaft. Der Terrorismus kann sich nur ausdehnen mit einem hohen Potential an finanziellen Ressourcen. Macht ist gleichbedeutend mit der Kontrolle der Finanzströme. Tatsachen über Tatsachen, während dessen die Zerstörung von Umwelt voranschreitet, auch eine von vielen Tatsachen, der man intelligenten Lösungen begegnen kann. Ohne den menschlichen Geist, ob negativ oder positiv, wird keine Zukunft geben.
Dienstag, 17. November 2015
Mit Mut der Angst entgegentreten
Die Trauer trocknet, denn das Grauen scheint mehr und mehr zum Alltag zu werden. Eine Gewöhnung wird daraus nicht folgen, aber was dann? Solidarität, ein Gefühl den Herausforderungen der Zeit gemeinsam gegenüber zu stehen. Wir kennen das Phänomen der Amokläufer, wir erinnern uns an den norwegischen Attentäter Beivik. Egal welche Gesinnung, welche Motivation hinter den Anschlägen, hinter dem Morden so vieler unschuldiger Menschen stecken, in dem Bestreben möglichst großes Leid zu verbreiten, sind sie sich alle gleich. Der IS sonnt sich in der Macht des Terrorismus, denn er hat keine Angst vor dem Tod, im Gegenteil, der Tod wird glorifiziert, obwohl ich glaube, dass die Hintermänner oder Anführer sehr wohl das Leben genießen und die Verblendeten in den Asymetrischen Krieg senden. Soweit sind die Rechten bei uns noch nicht. Gewaltbereischaft macht vor dem eigenen Tod halt. Letztendlich sind sie aber eine genauso große Gefahr für die Zivilgesellschaft, die sich nicht mehr in Private zurückziehen kann. Daraus kann sich eine große Stärkung entwickeln, denn wenn alle, egal welcher Religion, welcher ethnischen Gruppierung sie angehören, gemeinsam dem Irrsinn die Stirn bieten, wird die Freiheit des Individuums eine Zukunft haben.
Dienstag, 10. November 2015
Erinnerung an eine gradlinige Persönlichkeit
Der Rhythmus des Lebens führt seinen eigenen Takt, der nicht beeinflußbar scheint. 96 Jahre, ein lange Zeit, nicht zu vergleichen mit 105 Jahren eines J. Heesters, wenn auch die 96 Jahre eines H. Schmidt wesentlich bedeutender waren. Nun ist er gegangen und doch scheint er noch da zu sein. Eine Persönlichkeit, die in den Köpfen vieler noch lange präsent sein wird. Vielleicht ist es auch so, dass Helmut Schmidt nicht loslassen kann, er der bis ins hohe Alter politisch aktiv war und mit seinem klaren Verstand am Geschehen teilnahm, verläßt die körperliche Ebenen, aber bleibt noch eine Weile auf der geistigen Ebene in den Gedanken der Menschen. Was wird bleiben, die Erinnerung an einen gradlinigen Menschen, der weniger an die Macht durch Kalkül als an politische Überzeugung glaubte. Da spielt es keine große Rolle ob er nun viel oder eher weniger bewegt hat. Seine mediale Präsenz gibt Zeugnis ab vom Wirken einer großen Persönlichkeit.
Sonntag, 8. November 2015
Schlafmangel träumt von Regentropfen
Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe beide Äuglein zu. Schöne Vorstellung, aber der Schlaf verzieht sich voller List, gaukelt Müdigkeit vor. Nur, ist nix mit geruhsamen Schlaf, da können die Äuglein geschlossen bleiben solange sie die Dunkelheit aushalten, kein Schlaf gibt sein Stelldichein. Da kommt eine neue Post gerade recht, die Finger sind eifrig mit dem Tippen der Buchstaben beschäftigt und das Hirn ringt verkrampft mit dem Inhalt. Die Bedeutsamkeit von Inhalten wird stark überbewertet, denn es wurde schon alles gesagt. Es wird gehandelt, so oder so, für oder wider von realen oder vermeintlichen Tatsachen. Es wird in den sozialen Netzwerken gepöbelt, so oder so, keine müde Sau lockt es aus dem Pfuhl hervor, ausgenommen vielleicht diejenigen, die auf dumpfes, rechtes Gedankengut stehen und die anderen, die eifrigen Verfechter der Gutmenschen. Wir leisten es uns auf Vegan zu stehen, aber ab und an überfällt uns, überfällt mich das unstillbare Bedürfnis nach Fleisch. Vegan, eine Modewelle mit tollen, kreativen Rezepten, die nur sehr satte Menschen beschäftigen kann. Die Welt scheint mit uns, mit mir im Wettstreit zu treten, wer ist verrückt, verrückter, am verrücktesten. Alles nur Gedanken, die abseits dessen, was um uns herum geschieht, entstehen, in kleinen Wellen auf und ab treiben, schweben, um sich dann im Nichts auflösen. Was will uns der November mitteilen, wenn er mit dem Frühling liebäugelt, als der Pflicht nachzukommen den Winter einzuläuten. KLIMAWANDEL ?
Dienstag, 3. November 2015
Gedanken über den Stress
Stress hervorgerufen durch Langeweile, eine furchtbare Situation, aber Stress durch zu viel Arbeit, hervorgerufen durch Termindruck, einfach herrlich. Was kommt nach der Diagnose: Künstlicher Termindruck durch fiktiven Abgabetermin. Gut, nur wohin mit der fertigen Arbeit? Eine neue Kiste mit Datum der Abgabe und ab in die hinterste Ecke. Nur, wo finde ich eine hintere Ecke, wenn alles mit Möbeln zugestellt ist. Erneuter Stress stellt sich ein durch mangelnde Möglichkeiten der Problemlösung. Kann mich nicht entscheiden, ob dieser Stress nun furchtbar oder herrlich einzuschätzen ist. Entscheidungen treffen sind schrecklich, doch sind sie dann getroffen stellt sich ein wohliges Gefühl der Problemlösung ein. Hintere Ecken sind besetzt bleibt nur der Keller nach Entsorgung der Dinge, die seit Jahren dort ausharren um dann im Müll zu landen. Hausmüll oder Gelbe Tonne, auch so eine unangenehme Entscheidung, die nur gelöst wird, wenn der Hausmüll über genügend Platz verfügt. Ach geht es mir gut, alles im Lot. Moby Dick wir schaffen es, aber nur wenn ich eine Kiste gefunden habe, auf der in großen Buchstaben und Zahlen ein Termin prangt. Sie wird solange mitten im Raum, von allen Seiten sichtbar, stehen und mich an die imaginäre Abgabe erinnern. Stress ich liebe dich, du gibst mir das Gefühl der Lebendigkeit
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