Freitag, 12. September 2014

Lust auf Vorfreude

Vorstellungskraft: Weihnachtsgebäckbild

Luisen Printen.                                 Spritzgebäck.                     Lebkuchenweihnachtsmann
                         Kringel.        Zimtschnecken.          Pfefferkuchen
                                   
                                        Elisenkuchen.  Und und.        Und.....?.....?..

Der Schreck ist verflogen, das wechselnde Warenangebot an Weihnachtsartikel weckt mündige Neugier. Der Gedanke an Luisen Printen, an Lebkuchenherzchen, an Weihnachtsgebäck verlockt den Appetit zum Kaufen. Heute am Freitag habe ich es noch ignoriert, aber die Bilder, der Geschmack, der Duft drängt ins Bewusstsein, will endlich befriedigt werden. Sommer? Sommer war gestern, heute klingelt das Wochenende an der Tür der Bedürfnisse, weckt den Geschmack nach Weihnachtsgebäck und entsprechendes Dekor, alles schon nett in den Läden dekoriert. Die Lust auf das entfernte Ereignis will mit Dekor befriedigt werden. Ab in den Keller und die Deko hervorgeholt. Die Weihnachtspyramide, arg ramponiert, wird aufgefrischt und ins Regal gestellt. Die Freude auf eine sinnvolle Beschäftigung will heraus, endlich wieder eine Tätigkeit, die von der Couch befreit und der Freude ihren Lauf lässt. Freude hier, Freude dort, Freude an fasst jedem Ort. Bin ich glücklich, so unbeschreiblich glücklich, die Sinnsuche hat fürs Erste ein Ende gefunden. Lieber ein Ende ohne Schrecken als endlose, graue Langeweile. Weihnachten könnte, vielleicht so schön sein, jedenfalls für diesen Augenblick der Vorfreude auf einen niemals eintretenden Glücksfall eines gelungenen Festes. Ach herrje, da hat sich wieder der Zweifel, teuflisch wie er ist, eingeschlichen. Der harte Kampf um Zufriedenheit will gewonnen werden.
                                                   Ich Willlllll Gewinnnnen!!!!
Oh hab ich ein Appetit, warum habe ich das leckere Gebäck am heutigen Freitag ignoriert?

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