Mittwoch, 8. Oktober 2014

Gewaltbereitschaft und Demokratie


Die Mitte der Woche und nichts passiert im häuslichen Raum, während draußen ein Krieg herrscht, der nicht der  unsere ist, aber auch bei uns ausgetragen wird, wenn auch nicht ganz so brutal wie in Syrien. Was tun? Stellung beziehen und alle Rechtsstaatlichen Mittel anwenden um den Tätern die Grenzen zu zeigen. Toleranz wird als Schwäche angesehen, deshalb ist es wichtig mit Konsequenzen zu reagieren. Die offenen demokratische Gesellschaft hat das Recht auf Existenz. Sie zeichnete sich durch Toleranz gegenüber Andersdenkenden aus. Solange diese Gruppen friedlich nebeneinander existiert haben, waren sie keine Gefahr. Heute, wo die Hemmschwelle zur Gewaltbereitschaft überschritten wurde, muss das Recht schneller darauf reagieren. Wachsamkeit ist angebracht, Schläfrigkeit hilft die Demokratie nicht zu verteidigen, also handeln wir auf Grundlage der Gesetzgebung. Zeigen wir ihnen die Grenzen des Machbaren direkt und entschlossen.
Meinungsfreiheit ist unser Kulturgut, wird es massiv angegriffen müssen wir heute handeln und nicht Morgen oder Übermorgen.

Ups...woher die Aufregung, sind doch nur alles Nachrichten aus den Medien. Soviel Tragik der Wortwahl hervorgerufen durch die Vielfalt der Berichte, die den Verstand für einen Augenblick berühren. Schwups schleicht ein Hauch der Peinlichkeit von Hinten ins Gedächtnis und nun? Nix passiert, außer das die geschriebenen Wörter, Sätze nun veröffentlicht sind, wenn auch nur in sehr kleinem Umfang, um nicht zu sagen, es ist nur ein öffentliches Selbstgespräch. Obwohl, es besteht immer  die Möglichkeit einer Leserschaft. Vielleicht, unwahrscheinlich, vielleicht.........

Warum immer dieses Selbstmitleid? Ach, nichts besonderes, geboren aus purer Langeweile, der Müdigkeit entfliehend, hat einwenig Aufregung noch nie geschadet. Passiert ja nix im privaten Raum, da bringt die wiederholende Annahme eines Künstlichen Selbstmitleides, einen gegenteiligen Bezug zum Geschehen im Flachbildschirm. Ein Hoch auf die Nutzung einer Fernbedienung, zum schnellen Wechsel der Programme. Ach, die Vielzahl der Programme fördert unendliche viele Formen des Selbstmitleides. Das Leben erhält eine quirligen Schwung, Abschwung oder Aufschwung.

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