Samstag, 11. Oktober 2014

Caturday oder nicht Caturday

Ich will, ich beuge mich dem Zwang. Der Kopf ist leer, die Kopfhörer übertragen den Fernsehton und die Finger streichen über Buchstaben um Sätze zu formulieren, von denen ich nicht weiß wo sie hinführen. Der Wille mag keine Gedanken setzen. Ach, es hat sich nichts geändert, kein Kraft treibt das Denken an. Woher sollte die Energie auch kommen. Lust aufs Schreiben ist mir nicht gegeben. Da stellt sich die Frage warum überhaupt der Zwang zum Schreiben. Eine Antwort fehlt, denn die Verweigerung der Gedanken blockieren eine Antwort, blockieren jegliche Form eines Inhalts über irgendetwas. Ich höre: Operation Kuhstall, Konzentrationslager, Hakenkreuz. Meine Augen schauen auf,  das Bild zeigt eine Sendung zur Buchmesse. Sollte konzentrierter zuschauen und dem Inhalt folgen. So viele kluge Inhalte und wo bleibt mein Inhaltsgegebener Elan? Wahrscheinlich liegt da der Hase begraben, liegt die Kreativität begraben. Warum langweilen mich die heutigen Bücherschreiber? Der Versuch etwas zu lesen endet nach der zweiten Seite. So viele Bücher, Jahr für Jahr und der Krampf innovative Inhalte zu schreiben. Was zeichnet einen interessanten Autor aus? Zählen heutige Autoren zur Moderne? Nein, sie sind heutig aber nicht modern. Habe keine heutigen Autoren gelesen, also warum Kritik über etwas unbekanntes äußern?
Schlechte Laune durch inhaltsleeren Frust am eigenen Schreiben.
Heute ist Samstag Caturday .

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