Sonntag, 11. Oktober 2015

Die heilige 100

Ohne Fleiß keinen Preis. Ein Spruch ohne Bedeutung, denn der Fleiß beinhaltet keinen Preis. 100. Post, bin ich fleißig gewesen, herzlichen Glückwunsch zur 100. Post und dass alles von der Couch aus, im Liegen. Gerade in der heutigen Zeit sind Eigenlobe sehr wichtig, denn die Einbildung verlangt Gerechtigkeit. Ich wage gar nicht an die 101. Post zu denken, denn diese Zahl zerstört die Reinheit einer 100. kann also durchaus möglich sein, dass dies die letzte unschuldige Post sein wird. 100 belanglose Posts, während der letzten 16 Monate. Ein kurzer Zeitraum innerhalb der Länge der Existenz von Menschheit. Klingt irgendwie nach einem falschen Satz, schlecht formuliert. Die Zahle 100 garantiert noch lange nicht Qualität, geschweige denn Quantität. 100 klingt so gewichtig, eine wunderschöne Zahl, fernab von Flüchtlingsschwemme, Asylbefürworter, Asylgegner und den Rest der Menschheit, die Tagein, Tagaus einer Beschäftigung nach gehen und wenig Zeit für reale  Horrorgeschichten haben, vielleicht nur über geringe Fantasien verfügen, die diese Horrormeldungen bestätigten, oder einfach nur gleichgültig sind, weil sie genug zutun haben den Alltag zu bewältigen. Da kann ich es mir leisten meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und je nach Stimmung für oder gegen etwas in meiner Post schreiben. Die 100. Post und das am heiligen Sonntag, dem Tag, da der Mensch ruhen soll. Die Alltäglichkeit auf der Couch erlaubt es mir jeden Tag, nach gut Dünkeln, zu ruhen. Verdammt, warum hat sich nur die Rechtschreibprüfung verabschiedet, wo kann sie wieder aktiviert werden. Mühen, die Bewegung verlangen. Nein, keine Lust, die Lust, die Luft ist raus, übrig bleibt, hm? Ich bin erstaunt, dass ich soviel sinnloses Zeug hintereinander weg schreiben kann, dabei lautet mein Credo: In der Kürze liegt die Würze.

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