Gemeinsam den Stöpsel ziehen bedeutet auf dem Trockenen zu leben. Gemeinsam dem Irrsinn Einhalt gebieten wäre eine humane Tat an der Menschheitsentwicklung. Wir sehen, wir erkennen aber handeln doch nur nach dem Eigennutz. Was tun, wenn die Interessenlage ein Widerspruch an sich ist. Einerseits das hochhalten einer vermeintlichen Humanität - Wir schaffen das, dem Asylgewähren ist keine Obergrenze gesetzt. Allerdings nur, wenn die Flüchtlinge einen gefährlichen Weg bewältigen, der so manche Staaten in Bedrängnis bringt und die Gefahr von wiederaufflammenden Konflikten heraufbeschwört. - Andererseits gehört Vernunft nicht mehr zum Geschäft der Politik, sondern halbherziger Aktionismus. Wer für die Einheit Europas eintritt und Griechenland um jeden Preis in der Gemeinschaft halten will und nur mit Druck die anderen europäischen Länder auf Kurs zu halten versucht, darf sich nicht wundern wenn ein Großteil der europäischen Länder dem Alleingang in der Flüchtlingsbewältigung nicht folgt. Die Humanitäre Katastrophe steht vor unser aller Tür und Deutschland wird es allein nicht schaffen, das ist eine unumstößliche Tatsache, die nun nur gemeinsam bewältigt werden kann, schnelles Handeln sollte Priorität haben.
"Die Geister die wir riefen werden wir nun nicht mehr los."

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