Freitag, 18. September 2015
Frühe Gedanken
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Schreiben lässt sich zu jeder Zeit, auch am frühen Morgen, am Wochenende. Ein ausgiebiges Gähnen begleitet die tippenden Finger auf den Buchstaben in der Erwartung von Befehlen aus dem Hirn um Wörter zu bilden die in Sätzen einen Sinn ergeben. Der Geist ringt nach Inhalten die ihn bewegen, sucht und sucht, will nicht über die Völkerwanderung, die Bilder der Massen nachdenken, schreiben. Hat Frau Merkels öffentliche Einladung die Masseneinwanderung verstärkt? Ja, sie hat der humanitären Krise ein menschliches Gesicht gezeigt und nicht ein politisches. War das falsch, wenn ja, soll sie zurücktreten? Nein, denn die Situation würde dadurch nicht besser, eher unsicherer. Die Stunde des Handelns kann nur Europa gemeinsam vollbringen, aber nichts geschieht. Der Hilflosigkeit kann im gemeinsamen Handeln begegnet werden, denn wer seine nationalen Interessen vorschiebt hat schon verloren, die Zukunft aller Bürger liegt in der Vielfalt des Staatenbundes EU. So, was habe ich jetzt von diesen so tragenden Gedanken? Nichts, sie sind nur Blabla. Die Chance auf eine sichere Zukunft liegt in der handelnden Zivilgesellschaft. Die Aktivitäten der vielen Ehrenamtlichen Helfer machen Mut versprechen eine Zuversicht, die die Pokitik verspielt hat.
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