Heute, eine Beschreibung des Gestern in Beziehung zum Morgen. Der Augenblick ist, war und wird sein, eine allgemeine Informationen, die sich in der Regel innerhalb des Bewusstseins, in einer dunklen Ecke aufhält. Die gesellschaftlichen Ereignisse überschlagen sich, der Wunsch das Vorgestern im Heute wieder zu beleben, statt die Erinnerung in Erfahrung zu wandeln, bestimmt einen Teil der Gesellschaft, die es durch eine Politik der simplen Strukturen wieder beleben möchte. Die Sehnsucht nach einer überschaubaren, "gerechten" Welt bestimmen die Wünsche der Verunsicherten, die endlich ein Ventil in populistischen Parteien gefunden haben, um die Sprachlosigkeit aufzuheben. Je mehr Zulauf diese Parteien haben, um so größer die Euphorie endlich dass sagen zu können, was man schon immer dachte, aber sich nicht traute zu sagen.
Die Welt befindet sich in einem eklatanten Umbruch, den der Rückzug ins Vorgestern keine Alternative bietet. Die Qualität der Politik - wir wählen Vertreter, die im Sinne der Bürger Lösungen erarbeiten - scheitert dann und führt in Chaos, wenn die politischen Vertreter nicht mehr fähig sind diesem Anspruch genüge zu leisten. Das Grundgesetz, im Vorvorgestetn erarbeitet, auf Grundlage der negativen Erfahrungen der NS Zeit, bietet immer noch eine gute Richtschnur auch für die Zukunft.

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