Mittwoch, 16. Oktober 2019
Sätze kommen und gehen, wohin?
Über Wochentage Sätze verlieren versüßen den Alltag mit Worten. Nonsens, eine Erfindung des Inhalts, damit lassen sich unendlich viele Sätze füllen und eine Behebung, wieso Behebung? Immer diese lästige Worterkennung. Bleibt so stehen, jeder Satz füllt die Post. Wochentage, heute haben wir Mittwoch, ein wunderschöner, strahlender Tag der nur die Wärme vermissen ließ. Halloween naht, wir sollten uns warm anziehen oder Zuhause bleiben und Horrorfilme schauen, ödet, gut liebe Worterkennung, du hast recht statt oder lieber öde, passt, wie der Bayer zu sagen pflegt. Stricken geht auch ödet oder lieber endlich zeichnen. Alles liegt bereit auf dem großen Tisch, aber diese Couch will mich partout nicht loslassen, also bleibt nur stricken und der Flachbildschirm. Warum auch nicht. Oh, so eine miese Post habe ich noch nie geschrieben. Nun, allesamt ein erstes Mal. Freue mich auf Donnerstag, der langweiligste Tag der Woche, aber Langeweile hat etwas positives, zu viele negative Gedanken lassen auch keine Qualität zu, deshalb, heute Quantität vor Qualität. Wie viele Sätze kommen jetzt noch? Oh, dieses hässliche Wort noch oder doch oder auch, alles Füllwörter gleich der Füllung einer Wärmedämmung. Sollte mein Prinzip der ausgeschalteten Heizung überdenken und endlich die Wohnung mit etwas Wärme füllen. Könnte das Wohlgefühl unter der Wolldecke auf der Couch etwas heben und dazu einen heißen Kräutertee. Ach, wie behaglich fühlt sich allein der Gedanke daran an. Stehe jetzt auf, schalte die Heizung an, setze Wasser auf und fülle eine große Tasse mit heißem Tee, kehre zur Couch zurück und stricke während die Gedanke das Zeichenmaterial ignorieren, den großen Tisch aus dem Gedächtnis streichen.
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