Freitag, 11. Juli 2014

Weiße Schrift auf weißen Hintergrund

Wunderte mich warum die Texte unsichtbar, zweifelte an meinem Verstand und nun endlich, in der Ruhe auf der Suche nach dem Wie, habe ich es herausgefunden. Textsschrift Weiß auf Hintergrund Weiß gibt Nichts. Ja so spielt das Leben im Zuge der Verweigerung Nichts bleibt auf Weiß im Weiß. Gut, Problem erkannt, dann kann ich weiter Bloggern. Vielleicht im zarten Grau auf grauem Hintergrund? Irgendwann mal vielleicht. Nun bleibt es bei Schwarz auf weißem Grund.

Bartleby ist inzwischen verstorben. Dank Melville kann ich mich über das Sein als Gutmensch in Situationen, die nach einer richtigen Entscheidung verlangen, gut hineinversetzen. Sehe überall Parallelen zur heutigen Zeit, zu Personen, die sich als Gutmenschen versuchen, dabei die Regeln des Rechts auf Gleichbehandlung aussetzen  und in ihrem Gutsein keine Probleme lösen sondern immer wieder neue produzieren. Das ist allzu menschlich über die Jahrhumderte hinaus. Die künstliche Intelligenz wird dazu nicht fähig sein, es sei denn ein schwachsinniger Programmier entwickelt algorythmische Gefühle. Sicher kann man eine Vielzahl an Möglichkeiten einer Problemlösung programmieren und alle erdenklichen Lösungen entwickeln die das Programm solange mischt bis die logischste Lösung dabei heraus kommt. Logik gegen Chaos, nein, Logik gemischt mit Chaos ergibt eine Entscheidung.  Sollte es irgendwann soweit sein, dann sind die Lobbyisten überflüssig. Gut oder Schlecht, vielleicht so mittelmäßig gut oder schlecht? Hallo Melville, ich lese lieber deine Biografie, als diese Gedanken weiter zu führen, sie machen mich so schläfrig.

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