Dienstag, 21. Juli 2015

Der Ruhemodus einer Sommerpause



Der Sommer zeigt sich von seiner angenehmen Seite, es ist warm, die Luft lau und der Körper schaltet auf Ruhemodus. Seltene Tage, die in voller Länge ausgekostet werden wollen. Jeder Augenblick ein Genuss, diese Milde streichelt die Laune, die sich wiegen lässt, hin und her pendelt zwischen Dösen und bewussten Aufsaugen eines angenehmen Gefühls der Leichtigkeit des Seins. Atmet das Klima einwenig aus, bevor es erneut mit voller Kraft die tosende Hitze, die Gewitterstürme, den Hagel, die Tornados auf uns hernieder pusten wird. Eine trügerische Ruhe vor dem nächstenUnwetter? Nun, es kommt wie es kommt, daran ändern werden wir nichts, trotzdem sollten wir das Klima nicht  weiter reizen.  Begegnen wir dem was kommen wird mit Ruhe und Gelassenheit und freuen uns für jeden Augenblick des Genusses eines milden Tages.
Die Sommerpause, die Sommerpause, nichts ist langweiliger als in dem Bewusstsein dahin zu dämmern, dass andere sich in die Sommerpause verabschieden, während man selbst ohne Sommerpause auf der Couch liegen bleibt. Kein Traum von einer Liege am Meer, nur ein ödes Fernsehprogramm ohne Abwechslung, nur die zögerliche Aussicht mit einem guten Buch in die Träume eines Autors zu gleiten. Am Strand wäre dass bestimmt eine gute Option, aber diese alltägliche Couch verleitet, verleitet? Genau, verleitet, nein wozu ? Also, wenn ich jetzt mit dem Denken anfange, nein, nein, ich lasse mich zu nichts verleiten!

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