Montag, 12. Januar 2015
Gewaltfreies Handeln im Dienste der Rechtsstaatlichen Ordnung
Vor zwei Jahrzehnten las ich ein Buch über New York und seine absurde, brutale Kriminalität. Habe den Titel des Buches vergessen, aber der surreal anmutende Inhalt über Bandenkriege und unvorstellbarer Gewalt gegen jeden der gerade greifbar war, hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt, ähnlich dem was in Südamerikanischen Städten an sinnloser Gewalt ausgeübt wird. Bandenrituale einer vermeintlich selbstgeschaften Ordnung, die sich der Brutalität verschrieben hat. Die Übergriffe
- insbesondere auf jüdische Mitbürger - aus Frankreich, erinnern an die gleichen Gesetzmäßigkeiten der Brutalität, die auf dem Kontinent Amerika zum Alltag gehören. Wir nähern uns immer mehr den Problemen aus der 3.Welt an, sie ist global vertreten. In New York räumte ein Bürgermeister auf und drängte die ausufernde Gewalt durch größere und konsequentere Polizeieinsätze zurück, in Süd und Mittelamerika zieht der Schrecken der Gewalt durch alle Gesellschaftsschichten, durchdringt Politik und Staat. Europa darf die Augen nicht verschließen, doch Gewalt läßt sich nicht durch größere Gewalt bekämpfen, sondern nur durch rechtsstaatliche Aktionen. Aus Sparmaßnahmen die Polizeipräsenz zu dezimieren, erhöht die Gefahr ausufernder Kriminalität und die Korruption der Staatsdiener. Wir Europäer sind aufgerufen nach Lösungen zu suchen und gemeinsam zu handeln.
Gewalt bleibt ein krimineller Akt, ob er nun aus purer Lust an krimineller Energie geschieht, Kapitalverbrechen, politisch motiviert, sprich rassistisch, antisemitisch oder aus welch auch immer Gründen ausgeführt wurde. Gewalt bleibt immer eine Kriminelle Tat, ob nun aus Hass auf die Gesellschaft oder aus Hass gegenüber anderen Religionen. Der Unterschied liegt nur in den Beweggründen nicht aber in den Taten selbst, sie bleiben dass was sie sind brutale Lust an Zerstörung.
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