Dienstag, 17. November 2015

Mit Mut der Angst entgegentreten



Die Trauer trocknet, denn das Grauen scheint mehr und mehr zum Alltag zu werden. Eine Gewöhnung wird daraus nicht folgen, aber was dann? Solidarität, ein Gefühl den Herausforderungen der Zeit gemeinsam gegenüber zu stehen. Wir kennen das Phänomen der Amokläufer, wir erinnern uns an den norwegischen Attentäter Beivik. Egal welche Gesinnung, welche Motivation hinter den Anschlägen, hinter dem Morden so vieler unschuldiger Menschen stecken, in dem Bestreben möglichst großes Leid zu verbreiten, sind sie sich alle gleich. Der IS sonnt sich in der Macht des Terrorismus, denn er hat keine Angst vor dem Tod, im Gegenteil, der Tod wird glorifiziert, obwohl ich glaube, dass die Hintermänner oder Anführer sehr wohl das Leben genießen und die Verblendeten in den Asymetrischen Krieg senden. Soweit sind die Rechten bei uns noch nicht. Gewaltbereischaft macht vor dem eigenen Tod halt. Letztendlich sind sie aber eine genauso große Gefahr für die Zivilgesellschaft, die sich nicht mehr in Private zurückziehen kann. Daraus kann sich eine große Stärkung entwickeln, denn wenn alle, egal welcher Religion, welcher ethnischen Gruppierung sie angehören, gemeinsam dem Irrsinn die Stirn bieten, wird die Freiheit des Individuums eine Zukunft haben.

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